Kurze, ehrliche Sätze neben der Vorauswahl wirken Wunder: „Empfohlen, weil emissionsärmer, jederzeit änderbar.“ Vermeiden Sie Schuldzuweisungen und Fachjargon. Ergänzen Sie konkrete Vergleichswerte, etwa Emissionen pro Zustellung oder Herkunft des Stroms. Mit freundlichem Ton, klarer Typografie und konsistenten Begriffen bekräftigen Sie, dass die Entscheidung bei den Nutzenden bleibt und die Vorauswahl lediglich Orientierung bietet.
Machen Sie die Vorauswahl unübersehbar und den Wechsel so einfach wie das Behalten. Ein Umschalter mit eindeutigen Beschriftungen, unmittelbare Rückmeldung und stabile Speicherlogik verhindern Frust. Bei sensiblen Entscheidungen genügt ein Dialog mit kurzer Zusammenfassung. Wichtig ist, dass Rückwege offen bleiben und die Entscheidung jederzeit überprüfbar ist. So wächst die Akzeptanz ohne versteckte Reibungen oder Überraschungen.
Leichte Zusatzschritte bei emissionsintensiven Optionen können legitim sein, wenn sie offen begründet werden, etwa „Bündelung reduziert Fahrten“. Vermeiden Sie irreführende Farben, verwirrende Platzierung oder erschwerte Abwahl. Dokumentieren Sie Entscheidungen, prüfen Sie Barrierefreiheit und testen Sie mit echten Nutzerinnen und Nutzern. Das Ergebnis ist ein respektvolles Design, das Nachhaltigkeit erleichtert und dennoch echte Wahlfreiheit garantiert.